Veröffentlicht am Kommentar hinterlassen

Die älteste Saxophon Ansatz Übung der Welt (die JEDER machen sollte!)

Long Tones for Saxophone

 

Heute geht es um die älteste Saxophon-Ansatzübung der Welt: das Spielen langer Noten. Diese Übung wird in unzähligen Tutorials erklärt und ist für Bläser essentiell. Sie sollte regelmäßig, idealerweise täglich, in die Übungsroutine eingebaut werden, sei es als Aufwärmübung oder als fester Bestandteil des Trainings. Das Spielen langer Noten hilft dabei, einen guten Ton zu entwickeln und verschiedene Aspekte der Saxophon-Technik zu verbessern.

Was lernen wir durch das Spielen langer Noten? Es geht nicht nur darum, einen langen Ton ohne Ziel zu spielen, sondern um gezieltes Training. Die Muskulatur um den Mund wird stärker, was es ermöglicht, länger und lockerer zu spielen, ohne zu verkrampfen. Ein lockerer Ansatz ist entscheidend – nicht beißen, sondern entspannt spielen. Je stärker die Muskulatur, desto länger hält man durch und desto weniger verkrampft man.

Vergleicht es mit dem Sport: Wenn die Muskeln nicht fit sind, beginnt man bei bestimmten Übungen schnell zu zittern oder zu verkrampfen. Das Gleiche gilt für die Mundmuskulatur. Ist der Ansatz nicht gut trainiert und man spielt 10 Minuten eine Übung, wird alles irgendwann fester und der Ton quietscht.

Durch das Spielen langer Noten übt man auch die Atmung und Intonation, besonders wenn man mit einem Playback spielt. Es hilft, Kontrolle über den Ansatz zu erlangen und den besten Klang zu finden. Man kann sich voll auf den Ton konzentrieren, da keine anderen Ablenkungen vorhanden sind.

Beginnt in einem leichten Register, oft in der unteren Oktave beim G, und arbeitet euch in andere Bereiche vor, sowohl höher als auch tiefer, um einen gleichmäßigen, entspannten Klang zu entwickeln.

Ich habe eine kleine Eselsbrücke für euch: die 3L-Regel. Das bedeutet, dass ihr locker, lang und mit viel Luft spielen sollt. Achtet darauf, locker zu bleiben, die Note möglichst lange zu halten und viel Luft zu verwenden. Spielt in einer mittleren Lautstärke, etwa mezzopiano.

Jetzt probieren wir das mit dem Ton G in der unteren Oktave. Holt tief Luft, atmet in den Bauch, um möglichst viel Luft aufzunehmen. Spielt den Ton gleichmäßig, ohne Zittern oder Vibrieren, und haltet ihn so lange wie möglich. Macht dann eine kurze Pause, holt Luft und wiederholt die Übung.

Ihr könnt euch dann chromatisch nach oben bewegen, z.B. von G zu Gis, dann A und so weiter, oder nach unten bis zum D. Diese Routine kann täglich als Warm-up dienen. Ihr werdet sehen, dass eure Muskulatur besser wird, ihr länger durchhaltet und euer Ton sich verbessert.

Ich habe ein Playalong-Video für euch vorbereitet, sowohl für Alt- als auch für Tenorsaxophon. Klickt auf das entsprechende Video, um direkt mitzumachen. Es dauert nur ein paar Minuten und ist eine tolle Aufwärmübung. Viel Spaß dabei und bis zum nächsten Video! Euer Bernt. Ciao, ciao!

Veröffentlicht am Kommentar hinterlassen

WARNUNG: 7 Saxophon-Blues-Licks, die super bluesig klingen

7 Blues Licks

Download PDF + mp3: https://saxvideotraining.de/7-blues-licks-download/

Herzlich willkommen auf dem Saxophon Channel! Ich bin Bernd von Saxbrig und ich freue mich, dass ihr alle eingeschaltet habt. Für die nächsten Minuten werde ich euer Saxophonlehrer sein. Heute dreht sich alles um das Thema Blues und insbesondere um einige Blues-Licks.

Vielleicht seid ihr bereits mit einigen Blues-Tonleitern vertraut und könnt sogar eine Blues-Leiter spielen. Es ist faszinierend, wie viel man bereits mit diesen Tönen anstellen kann, auch wenn man noch nicht genau weiß, was harmonisch vor sich geht. Es klingt meistens ganz passabel, ja sogar cool und bluesig. Allerdings kann es schnell langweilig werden, wenn man sich ständig nur auf die Blues-Tonleiter verlässt. Für den Fall habe ich hier ein paar Blues-Licks parat, die jeder improvisierende Musiker in seinem Repertoire haben sollte.

Mit diesen Licks könnt ihr eure Soli interessanter gestalten und sie mit verschiedenen Techniken kombinieren. Heute werde ich sieben Blues-Licks vorstellen, die ich entweder spontan kreiert oder aus meiner Sammlung ausgewählt habe. Für Tenorsaxophone gibt es eine B-Version und für Altsaxophone eine S-Version. Wenn ihr möchtet, könnt ihr gerne direkt mitspielen. Wir werden in dem klingenden B-Flat-Blues beginnen, was für Tenorsaxophone einem C-Blues und für Altsaxophone einem G-Blues entspricht.

Lasst uns zuerst mit der Blues-Tonleiter beginnen. Falls ihr sie noch nicht kennt, könnt ihr sie gerne mitspielen. Ich werde sie zunächst auf dem Tenorsaxophon vorspielen und später noch einmal auf dem Altsaxophon.

Ihr könnt das Video jetzt anhalten und euch mit der Blues-Tonleiter vertraut machen, indem ihr sie ein wenig auf und ab übt. Sobald ihr die Töne kennt, könnt ihr besser die Licks mitspielen. Einige Licks enthalten sogar einen zusätzlichen Ton, die Sechste. Das bringt eine funkige Note mit sich. Die entsprechenden Töne sind in den Noten aufgeführt.

Ich habe auch ein Playback für euch vorbereitet, falls ihr damit üben möchtet. Ihr könnt den Link unten nutzen, um die Noten und das Playback kostenlos herunterzuladen. Ich werde die Licks zweimal spielen, egal wo wir in der Bluesform sind.

Bluesig, nicht wahr? Zwischendurch musste ich ein wenig scrollen, daher gab es einige Pausen, aber ihr habt sicherlich bemerkt, wo es weitergeht. Ihr könnt das Playback nutzen, um zu üben. Sobald ihr ein paar Blues-Licks beherrscht und sie spontan abrufen könnt, könnt ihr beginnen, sie zu kombinieren und euer eigenes Spiel zu entwickeln.

Ladet euch die Noten und das Playback herunter, probiert sie aus und experimentiert damit. Ihr werdet schnell ein Gefühl dafür bekommen, wie ihr sie kombinieren könnt. Ich hoffe, das Video hat euch gefallen. Wenn ja, lasst gerne einen Daumen nach oben da und hinterlasst einen Kommentar. Abonniert den Channel und teilt das Video mit anderen. Vielen Dank fürs Zuschauen und Mitspielen! Bis zum nächsten Mal!

Veröffentlicht am Kommentar hinterlassen

Warum trage ich beim Saxophonspielen einen Kopfhörer? Ich erkläre es dir.

Saxophon üben mit Kopfhörer

Jetzt alle Kurse testen für 0,00 €: https://my.saxvideotraining.com
Jede Woche neue Videos auf dem SAXOPHONE CHANNEL!

00:00 Intro
00:38 Kopfhörer zum Üben nutzen?
01:31 Bluetooth-Box zum Üben mit Playback
01:57 Mischpult nutzen
03:41 Saxophon über Mixer mit Hall
04:11 Saxophon über Sprachmikro
06:07 Chill out mit Saxophon

Ich werde oft gefragt, warum ich beim Vorspielen immer diese Kopfhörer trage und wie das funktioniert, dass ich mich selbst höre und gleichzeitig das Playback im Kopfhörer habe. Das werde ich heute in diesem Video etwas genauer erklären.

Der erste Schritt, den ihr machen könnt, wenn ihr mit einem Playback spielt, ist natürlich, einfach einen Kopfhörer am Laptop anzuschließen, wo ihr das Playback hört, und ihn aufzusetzen. So könnt ihr mit dem Playback mitspielen. Das Problem dabei ist natürlich, dass ihr euch selbst am Saxophon nicht hört. Ihr könnt euch damit behelfen, indem ihr offene oder halboffene Kopfhörer verwendet, wie zum Beispiel Studio-Kopfhörer. Diese legen sich nicht komplett über die Ohren, sondern liegen eher oben drauf, sodass ihr noch etwas von außen hören könnt.

Eine andere Möglichkeit ist es, eine Bluetooth-Box mit eurem Rechner oder Handy zu verbinden. Es gibt mittlerweile sehr gute Bluetooth-Boxen von verschiedenen Marken, die auch ziemlich laut sein können.

Eine weitere Option ist, ein kleines Mischpult zu verwenden. Ich zeige euch mal mein Mischpult, das ich benutze. Es hat genau die richtige Anzahl an Kanälen für meine Bedürfnisse. Auf einem Kanal habe ich mein Handy angeschlossen, auf dem das Playback läuft. Auf einem anderen Kanal ist mein Saxophon-Mikrofon angeschlossen, und auf einem weiteren Kanal habe ich ein Overhead-Mikrofon für meine Stimme. Eine Besonderheit ist ein Schalter, mit dem ich das Mikrofon für die Stimme ein- und ausschalten kann. Das hat den Grund, dass mein Saxophon viel lauter ist als meine Stimme. Wenn ich also spiele, schalte ich das Mikrofon für die Stimme aus, um Übersteuerungen zu vermeiden.

Manche Leute haben sich auch gefragt, warum mein Klang manchmal anders ist, wenn ich mit Playback spiele im Vergleich zu wenn ich alleine spiele. Der Grund dafür liegt einfach darin, dass ich mit Playback über das Saxophon-Mikrofon spiele, was einen anderen Klang erzeugt als das Mikrofon für die Stimme.

Wenn ihr ein ähnliches Setup verwenden möchtet, könnt ihr euch ein eigenes Mischpult zulegen und euren eigenen Mix aus Playback und Saxophon mit einem kleinen Hall auf dem Saxophon erstellen. Das macht das Üben viel spaßiger und ihr könnt sogar Aufnahmen machen.

Ich hoffe, das Video hat euch gefallen! Ihr könnt gerne einen Kommentar hinterlassen, das Video teilen oder den Kanal abonnieren, um kein Video mehr zu verpassen. Bis zum nächsten Mal!

Wenn du Fragen hast, schreibt es unten in den Kommentar Bereich. Du kannst auch allgemeine Fragen zur Musik, Jazz, Saxophon Reparatur, Improvisation und so weiter stellen.
Ich freue mich auf dein Feedback!

Die #DailySaxophone Show! gibt dir jeden Tag (oder fast jeden Tag) eine neue Aufgabe zum Üben. Wir machen Übungen für die Technik, Sound, Ansatz, Improvisation und alle Themen rund um das Saxophon.

https://saxvideotraining.com https://saxbrig.de
#saxbrigblog
#newsaxbrig

EMAIL: info@saxvideotraining.com
MESSENGER: https://m.me/saxbrig