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As Dur Tonleiter auf dem Tenorsaxophon spielen lernen

As Dur Tenorsax

As Dur Tonleiter Tenor-Saxophon – As Dur auf dem Tenorsax spielen lernen.

00:00 Wie übt man eigentlich am besten Tonleitern auf dem Saxophon
02:21 Welche Töne sind in As Dur enthalten? Die ersten 3 Töne
04:46 Wir üben mit 5 Tönen Ab Dur
06:15 Alle Töne – die komplette As Dur Tonleiter
07:30 Übung 1 – Stücke aus der As Dur Tonleiter üben
 
As Dur (oder auch oft Ab Dur geschrieben) ist für uns Saxophonisten eine herausfordernde und für viele Schüler „blöde“ Tonart. Sie ist von der Grifffolge eher unbequem und As Dur Tonleiterübungen haben schon für viele Saxophonisten mit einem Wutanfall geendet.
 
Da viele Anfänger zuerst die Kreuzvorzeichen lernen, fällt es den meisten schwer, das As (was ja auch ein Gis ist) und das Es (was gleichzeitig ein Dis ist) zu erkennen. Dann gibt es auch noch den Ton Des (Db), den man zuerst als das Cis (C#) lernt. Sie brauchen als kleine Eselsbrücke die Kreuze als gedankliche Hilfe. In der As Dur Tonleiter auf dem Saxophon gibt es für beide Hände komische Griffkombinationen, die unsere Finger zu Beginn nicht von alleine machen wollen. Etwas Übung ist also gefragt.
 
As Dur Tonleiter: As Bb C Des Es F G As (anders geschrieben: Ab Bb C Db Eb F G Ab)
 
Die Skala gehört zu den Bb Tonarten und hat 4 B-chen (4 Bb s). Das normale B (gegriffen über das Front Bb oder das Seiten Bb), das Es und auch noch das As und das Des. Schlimme Tonart, oh je!
 
Ich zeige euch in diesem Video die komplette As Dur Tonleiter, mit allen Kombinationen. Ich teile alles in schöne kleine Abschnitte mit nur zwei oder drei Tönen, mit denen ihr die Kombis üben könnt. Erst ganz langsam und dann immer schneller. Irgendwann sitzt es und ihr müsst überhaupt nicht mehr darüber nachdenken, welche Töne und Griffe in der As Dur Tonleiter beim Saxophon vorkommen. Die Hand weiß dann schon, wo es lang geht.
 
Dieses Video ist der Teil einer kleinen Video-Serie über Dur Tonleitern auf dem Saxophon, und das in allen 12 Tonarten.
Viel Spaß beim Ausprobieren und Üben!
 
Die DailySaxophone Show! gibt dir jeden Tag (oder fast jeden Tag) eine neue Aufgabe zum Üben. Wir machen Übungen für die Technik, Sound, Ansatz, Improvisation und alle Themen rund um das Saxophon.
 
Wenn ihr Fragen habt, schreibt es unten in den Kommentar Bereich. Ihr könnt auch allgemeine Fragen zur Musik, Jazz, Saxophon Reparatur, Improvisation und so weiter stellen.
 
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Transponieren für Saxophone – Daily Sax

Transponieren auf dem Saxophon

206 Transponieren für Saxophone – Daily Sax

 
Inhalt:
00:00 Transponieren für das Saxophon
01:04 Warum gibt es überhaupt transponierende Instrumente?
02:03 Was bedeutet transponieren nach Bb? oder Eb?
03:28 Wie transponiert man Noten?
04:23 Wohin transponieren die verschiedenen Saxophone
07:01 Praxis: Noten umschreiben (transponieren) für Tenorsaxophon
09:50 Praxis: Noten umschreiben (transponieren) für Altsaxophon
13:08 Was mache ich wenn die Melodie zu hoch oder zu tief ist?
 

Im heutigen Video geht es um das Thema Transponieren auf dem Saxophon.

 
Vielleicht hast du schon festgestellt, dass es irgendwie falsch klingt, wenn du auf dem Saxophon mit Klavier zusammen aus den gleichen Noten spielst (oder einfach ein Stück in der gleichen Tonart, z.B. in C-Dur, ohne Vorzeichen).
Das gleiche gilt für das Zusammenspiel mit Gitarre oder Flöte… und auch bei verschiedenen Saxophonen untereinander passt es oft nicht, wenn man die selben Noten benutzt, beispielsweise wenn Tenor-Saxophon und Alt-Saxophon zusammen spielen wollen.
 
Saxophonisten müssen daher oft etwas an den Noten die sie spielen verändern (oder die Spielpartner müssen das tun) – genauer gesagt: man muss die Tonhöhe um ein bestimmtes Intervall verändern und spricht in diesem Zusammenhang von „transponieren“.
 

Was sind transponierende Instrumente?

 
Ein sogenanntes „tansponierendes Instrument“ ist die Bezeichnung für ein Musikinstrument, bei dem die Notation nicht in der Tonhöhe erfolgt, die erklingen soll. Die notierten Töne sind gegenüber der erklingenden Höhe um ein jeweils bestimmtes Intervall verschoben. Somit stimmt bei transponierenden Musikinstrumenten die notierte Stimme nicht mit dem tatsächlichen Klang des Instruments überein.
 
Im engeren Sinn sind transponierende Instrumente solche, die um ein anderes Intervall als die Oktave transponieren. Man spricht dann davon, dass ein Instrument z.B. ‚in Bb‘ (das wäre beim Tenor- und Sopran-Saxophon der Fall, aber auch bei Trompeten oder Klarinetten) oder ‚in Eb‘ ist (u.a. Alt-Saxophon, Bariton-Saxophon).
 
Das heißt konkret:
– Wenn du auf dem Alt-Saxophon ein C spielst, klingt ein Eb (und zwar genauer gesagt das Eb unter dem C, eine Sexte tiefer, aber das ist in der Praxis gar nicht so wichtig. Man kann erstmal der Einfachheit halber sagen, dass du auf dem Alt-Sax eine kleine Terz höher bist als Instrumente in C, z.B. Klavier).
– Wenn du auf dem Tenor-Saxophon ein C spielst, klingt ein Bb (und zwar das Bb, das über eine Oktave tiefer ist, eine große None).
– Beim Sopran-Sax klingt ebenfalls ein Bb (hier nur einen Ganzton tiefer).
 
Damit also tatsächlich ein C erklingt, wenn z.B. deine Mitspieler auf dem Klavier ein C spielen, musst du etwas ändern – du musst einen anderen Ton spielen.
 
Kleiner Überblick und einige Beispiele für transponierende Instrumente, damit du siehst, dass wir als Saxophonisten mit dem Thema nicht alleine dastehen:
 
-Sopran-Klarinette in Eb, klingt eine kleine Terz höher als notiert
-Trompete in D, klingt eine große Sekunde höher als notiert
-Klarinette/Trompete/Flügelhorn/Sopransaxophon in Bb, klingen eine große Sekunde tiefer als notiert
– Altflöte in G, klingt eine Quarte tiefer als notiert
– Altsaxophon/Alt Horn in Eb, klingen eine große Sexte tiefer als notiert
– Tenorsaxophon/Bassklarinette/Basstrompete/Tenorhorn in Bb, klingen eine große None tiefer als notiert
– Baritonsaxophon in Eb, klingt eine große Tredezime tiefer als notiert
– Horn (Waldhorn)/Englisch Horn in F, klingen eine Quinte tiefer als notiert
 

Warum gibt es transponierende Instrumente?

 
Transponierende Instrumente wie das Saxophon haben einen entscheidenden Vorteil: man kann z.B. auf allen Saxophonen mit den gleichen Griffen spielen (also z.B. der Griff für das tiefe C ist immer gleich, egal ob Alt-, Tenor-, Sopran-, Bariton-Sax usw.).
 
Wenn man die Töne mit ihrem klingenden Namen bezeichnen würde, wäre das auch ziemlich umständlich, denn die einfach zu greifende C-Dur Tonleiter ohne Vorzeichen, die Anfänger als erstes lernen, hätte auf dem Alt Sax die (richtigen) Tonnamen Eb F G Ab … usw., auf dem Tenor aber Bb C D Eb … usw.
 

Praxis: Wie geht transponieren auf dem Saxophon – ganz konkret?

 
1. Noten umschreiben (transponieren) für Tenorsaxophon
 
Für Tenor-Saxophonisten ist es relativ easy – da beim Tenor ein Bb klingt, wenn du ein C spielst, musst du im Prinzip einfach einen Ganzton höher lesen.
Also D spielen, damit C klingt.
Damit hast du auf jeden Fall den richtigen Ton – um die richtige Lage zu treffen, müsstest du das Ganze allerdings noch um eine Oktave nach oben denken bzw. spielen.
 
Bei einfachen Stücken ist es am besten, du legst erstmal die transponierte, neue Tonart fest: Also bei C Dur – D Dur für Tenor und liest dann alles eine Zeile höher.
 
2. Noten umschreiben (transponieren) für Altsaxophon
 
Beim Altsaxophon klingt ein Eb, wenn du C spielst. Das ist eine große Sexte tiefer – du musst das Ganze also eine große Sexte höher spielen, wenn du transponierst.
 
In der Praxis ist es für Alt Saxophonisten aber viel leichter, eine kleine Terz tiefer zu denken: damit ein C klingt, spielst du ein A. Es ist ein bisschen Übungssache, aber bei Stücken kannst du dir angewöhnen sozusagen zwei Notenlinien tiefer zu lesen.
Um hier die richtige Lage zu treffen, müsstest du – wie beim Tenor auch – das Ganze noch oktavieren.
 
In der Praxis empfiehlt es sich, bei einfachen Stücken, auch wieder, erst die neue, transponierte Tonart zu wissen (bei C Dur – A Dur für Alt Sax) und dann kannst du zwei Notenlinien tiefer lesen.
 
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Kunstoffblätter für Saxophone im Test. Daily Sax 205

Kunststoffblatt saxophon

Kunstoffblätter für Saxophone im Test. Daily Sax

Hier ein Kunststoffblätter Blindfold Test zweier Klarinettisten:
Earspasm Music – Cane vs. plastic reeds — can YOU hear the difference? https://youtu.be/JbNTzq3vaf4

00:00 Kunstoffblätter für das Saxophon? Sind die gut?
03:14 Welche Vorteile und Nachteile haben Kunststoff-Reeds?
05:26 Welche Blätter-Marken gibt es, welche sind gut?
12:02 Test: Holzblatt vs. Kunstoffblatt beim Altsaxophon
19:04 Fazit: Lohnt sich ein Kunststoffblatt für dein Saxophon?

Früher oder später stellt sich jeder Saxophonistin und jedem Saxophonisten bzw. allen Schülern einmal die Frage: Kunststoffblätter… yay or nay? Taugen Kunststoffblätter für Saxophon etwas? Wo sind die Unterschiede zum klassischen Holzblatt bzw. wo liegen jeweils die Vor- und Nachteile? Lohnt es sich, Kunststoffreeds auszuprobieren und wenn ja, welche Marken gibt es die gut sind?

All diese Fragen möchte ich im heutigen Video näher erörtern… hier kommt er also, der ultimative Saxophon Kunststoffblätter Test!

Sind Kunststoffblätter gut?

Das ist vor allem eine Geschmacksfrage: Wie möchtest du klingen und was erwartest du von einem Blatt? Ich persönlich bin mit Kunststoffblättern bislang nicht warm geworden, weil mir beispielsweise die Konstanz in allen Lagen (hinsichtlich Ansprache und Sound) im Vergleich zum Holzblatt fehlt.

Welche Vor- und Nachteile haben Kunststoff-Reeds?

Die Vorteile von Kunststoffblättern im Gegensatz zu Holzblättern:

– Sie sind viel länger haltbar

– Sie müssen nicht angefeuchtet werden, sind nahezu sofort spielbereit und trocknen auch nicht aus, wenn man längere Spielpausen hat.

– Sie sind nicht oder nur wenig abhängig vom Klima (Luftfeuchtigkeit, Temperatur), was vor allem bei Auftritten im Freien von Vorteil ist.

– Hygiene: man kann sie richtig waschen, Speichel dringt nicht in die Fasern ein. Dadurch siedeln sich nicht so schnell Bakterien und Pilze auf der Oberfläche an. Eine saubere Sache.

– Sie haben eine glattere Oberfläche als Holzblätter, manche empfinden das als angenehmer im Mund.

– Die Qualität schwankt nicht – Saxophon Kunststoffreeds sind immer gleich (wenn du eine bestimmte Stärke hast und das Blatt nachkaufst, hast du ein quasi identisches Blatt).

– Sie müssen daher auch nicht bearbeitet werden.

Bekannte und beliebte Saxophon Kunststoffblätter Hersteller und Marken

Bekannte Marken für Saxophon Kunststoffblätter sind:

– Legère
– Forestone
– Fiberreed (Hartmann)
– Fibracell

(- D’Addario, früher Rico, Plasticover: mit Plastik beschichtete Holzblätter)

Legère Saxophonblätter sind sehr gut. Zwar liegen sie preislich zwischen ca. 20 € und 30 €, was in etwa einer 10-er Box Holzblätter entspricht – dafür halten sie bei entsprechender Pflege ewig (Monate bis hin zu Jahren, auch abhängig davon, wie viel du spielst).

Test: Holzblatt vs. Kunstoffblatt beim Altsaxophon

Im Video mache ich einen kleinen Hörstest für dich – so kannst du selber beurteilen, wie ich auf einem Holzblatt im Vergleich zu Plastikblättern klinge. Und ob es für deine Ohren einen Unterschied macht.

Natürlich kommt es nicht nur auf den Klang an, den ich als Spieler/in „nach außen“ hin habe – ausschlaggebend ist das eigene Spielgefühl. Fühlst du dich mit deinem Blatt wohl – wie spricht es an, kommt es deiner eigenen Klangvorstellung entgegen?

Fazit: Lohnt sich ein Kunststoffblatt für dein Saxophon?

Da der Sound für Saxophonisten grundsätzlich eine sehr persönliche und individuelle Angelegenheit ist (Sound; Tonkontrolle, Ansprache und das eigene Spielgefühl), ist es schwer zu sagen, ob Kunststoffblätter per se empfehlenswert sind oder nicht.

Wenn du neugierig geworden bist, ob Kunststoffblätter etwas für dich sein könnten (für viele sind sie das Non-Plus-Ultra, andere wiederum kehren doch zum Holz zurück), ist es am besten, du testest dich selber durch und machst dir ein eigenes Bild.

Schreib gerne einen Kommentar, welche Blätter du spielst und wieso?

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